Rehwild in der Ideologiefalle

Zwischen dem ideologisch missbrauchten und wissenschaftlich höchst fragwürdigen Verbissgutachten Bayerns und dem Dogma „Wald vor Wild“ wird das Rehwild und alles übrige wiederkäuende Schalenwild im Freistaat Bayern zerrieben. Das Verbissgutachten kommt in Bayern seit 1986 in kaum veränderter Form zur Anwendung. Eklatante Mängel in dessen Systematik und statistischer Auswertung wurden immer wieder benannt und angeprangert, alle Vorschläge sie abzustellen aber stets ohne Begründung abgelehnt. Das Dogma „Wald vor Wild“, was gleichbedeutend ist mit Mammon vor Moral, steht seit 2005 im Bayerischen Waldgesetz. Das ideologische Verbissgutachten zusammen mit dem Dogma „Wald vor Wild“ eignen sich bestens für eine wildfeindliche Jagdpolitik. Einzelheiten zum Thema und einen jagdgeschichtlichen Überblick erfahren Sie in diesem Video.

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Rehwild und seine Wirkung auf die Walddynamik

Wer heute „Rehwild“ hört, denkt meist sofort an „Verbiss“ und „Waldschäden“. Aber stimmt denn dieser einfache Zusammenhang? Kurz gesagt: Nein! In der folgenden Präsentation zeigt die erfahrene Wildtierbiologin, Dr. Christine Miller, welche Rolle Rehe im Ökosystem Wald einnehmen. Und was tatsächlich dran ist an den vielen angeblich so schlimmen Folgen für den Wald und die […]

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