Rettet die Gams in Bayern!

Das eine Petition “Rettet die Gams in Bayern” in unseren freiheitlichen Landen einmal notwendig sein wird, habe ich mir als Waidmann einmal nicht vorstellen können. Aber es ist wohl an dem, dass die  Staatsregingung Bayerns wohl die Weichen zur völligen Ausrottung der Gams gestellt hat.

Jetzt ist es an der Zeit, dass wir die Jäger aus dem Freistaat Sachsen unseren engagierten bayrischen Waidgenossinnen und Waidgenossen, welche die sich dem Naturschutz und der Erhaltung der Lebensräume des heimischen Wildes in besonderer Weise verschrieben haben, unsere Unterstützung zuteil werden lassen!

Zeichnet bitte diese Petition “Rettet die Gams in Bayern”.

Initiator der Petition ist der Verein “Wildes Bayern e.V.

Mich beschleicht das bittere Gefühl, dass wir sächsische Jäger in naher Zukunft auch die Hilfe aller bayrischen Waidgenossen benötigen werden, wenn es dann einmal lauten wird,  “Rettet das Rotwild in Sachsen!” und “Rettet das Rehwild in Sachsen!“. Der Vernichtungsfeldzug von Reh- und Rotwild zugusten dem Waldumbau (was eigentlich nichts weiter ist als ein Plantagenumbau) ist bereits eine von ganz “oben” beschlossene Sache mit all seinen willigen  unwaidmännischen Erfüllungsgehilfen.

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Lebensrecht für Gams in Bayern

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Söder,

die Gams steht für unsere Heimat wie kein anderes Tier. Sie ist stark gefährdet. Ihre Bestände sind zusammengeschossen, ihre Alters- und Geschlechterstruktur ungeeignet ihr Überleben zu garantieren. Die Menschen in Bayern wollen sich nicht sang- und klanglos von ihren Naturschätzen verabschieden, nur weil sie vielleicht teuren forstlichen Prestigeinteressen oder dem Profitstreben von Staatsbetrieben im Weg stehen.

Der Feldzug gegen die Charakterart der Bayerischen Berge muss beendet werden. Auf den Flächen der Bayerischen Staatsforsten werden Gämsen gnadenlos bejagt, als „Waldschädling“ verunglimpft und ohne Rücksicht auf Verluste wie natürliche Tode, zerrüttete Bestände und den dramatischen Rückgang dieser Art in ganz Bayern. In der Mehrzahl der notwendigen Winterlebensräume im Staatsforst wird dazu sogar die Schonzeit aufgehoben, um diese Wildart das ganze Jahr über verfolgen zu können.

Die Petition wurde von Dr. Christine Miller, Vorsitzende vom Verein Wildes Bayern ins Leben gerufen. Die „Gams-Christl“ ist eine renommierte Wildbiologin und forscht schon seit vielen Jahren zu dieser Tierart. „Die Gams begleiten mich seit meiner Kindheit. Es schmerzt mich, wenn ich sehe, wie sie heute ums Überleben kämpfen müssen,“ sagt sie.

Daher fordern wir vom Verein Wildes Bayern Sie, Herr Ministerpräsident Söder, auf: Stellen Sie sich schützend vor die Gams!

  • Gönnen Sie der Gams Ruhe, Raum und Überleben in ausreichenden Wildruhezonen – dort wo die Gams zuhause sind!
  • Verfügen Sie fachkundige Erhebungen zum Zustand der Gams in Bayern durch unabhängige Experten!
  • Beenden Sie die Aufhebung der Schonzeiten für die Gams. Lassen Sie keine Ausnahmen zu!
  • Verbieten Sie tierschutzwidrige Jagdpraktiken im Staatsforst, wo Hunde erschöpftes Wild im Winter hetzen!
  • und ordnen Sie ein Jagd-Moratorium für Gams im Staatswald an, bis ein gesunder und günstiger Erhaltungszustand der bayerischen Gams wieder erreicht ist.

Es ist Fünf nach Zwölf für die Gams! Retten Sie die Gams in Bayern. So kann Bayern zu einem Vorbild für die kränkelnden Gamsbestände auch in den Nachbarstaaten werden.

Helfen Sie, liebe Naturfreunde, mit Ihrer Unterschrift, den brutalen Raubbau an unserem Gamswild, stellvertretend für so viele Wildtiere, zu stoppen. Unterstützen Sie diesen Protest mit Ihrer Stimme! Fordern auch Sie die Bewahrung der typischen Gams und ihrer Lebensräume im Interesse der Allgemeinheit und zum Schutz der biologischen Vielfalt in Bayern – als Vorbild für alle Alpenstaaten!

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