Rehwild in der Ideologiefalle

Zwischen dem ideologisch missbrauchten und wissenschaftlich höchst fragwürdigen Verbissgutachten Bayerns und dem Dogma „Wald vor Wild“ wird das Rehwild und alles übrige wiederkäuende Schalenwild im Freistaat Bayern zerrieben. Das Verbissgutachten kommt in Bayern seit 1986 in kaum veränderter Form zur Anwendung. Eklatante Mängel in dessen Systematik und statistischer Auswertung wurden immer wieder benannt und angeprangert, alle Vorschläge sie abzustellen aber stets ohne Begründung abgelehnt. Das Dogma „Wald vor Wild“, was gleichbedeutend ist mit Mammon vor Moral, steht seit 2005 im Bayerischen Waldgesetz. Das ideologische Verbissgutachten zusammen mit dem Dogma „Wald vor Wild“ eignen sich bestens für eine wildfeindliche Jagdpolitik. Einzelheiten zum Thema und einen jagdgeschichtlichen Überblick erfahren Sie in diesem Video.

Der Vortrag wurde im Rahmen des Rehwildsymposiums der Jagdagenda 21 e.V. (http://www.jagdagenda.de/) am 20.01.2018 in Wiggensbach gehalten.

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